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So entsteht die Aura-kollektion

Die Oberfläche der satinierten Vasen und Schalen der Aura-Kollektion wirkt wie eine Eiskruste, als läge feiner Raureif auf dem Kristall. Durch diese „gefrorene“ Schicht treten wunderschöne Farbabstufungen hervor, die an das tanzende Farbspiel der Polarlichter erinnern.

Dieser Effekt entsteht durch die dreifarbigen Glaskerne. Für jeden Kern nehmen die Glasmacher drei Portionen farbiger Glasschmelze mit der Glasmacherpfeife auf und formen daraus vorbereitete Glaskörper, die in der Glasmanufaktur als „šišky“ (Tannenzapfen) bezeichnet werden. Über Nacht kommen die Glaskörper im Ofen langsam auf Arbeitstemperatur, anschließend werden sie gleichmäßig aufgewickelt und erneut erhitzt, bis sie miteinander verschmelzen. Erst dann kann die endgültige Form entstehen. Der gesamte Prozess gleicht der Alchemie, denn die einzelnen Farben müssen präzise zum selben Zeitpunkt aufeinandertreffen.

Blicken Sie mit uns hinter die Kulissen der neuen Aura-Kollektion. Schritt für Schritt führen wir Sie durch die Glasmanufaktur und zeigen Ihnen, wie diese außergewöhnliche Kollektion entsteht und weshalb ihre Herstellung so anspruchsvoll ist. Die Schmelze ist das Herz jeder Glasmanufaktur. Hier, an den Glasöfen, beginnt alles. Die Glasmacher nehmen glühende Glasschmelze mit ihren Glasmacherpfeifen auf. Mit ihrem Atem blasen und formen sie das Glas in handgeschnitzten Holzformen.

Beim Schleifen bearbeiten die Glasschleifer Stücke mit einem Gewicht von bis zu zwölf Kilogramm. Der technische und handwerkliche Aufwand begrenzt die Fertigung der Kollektion satinierter Vasen und Schalen auf nur zwölf Stück pro Modell und Jahr.

Die markante geschliffenen Facetten erinnern an scharfkantige Eisstrukturen.
Jedes Stück durchläuft insgesamt drei sorgfältige Qualitätskontrollen, bevor es den Kunden erreicht. Die Herstellung der satinierten Vasen und Schalen ist so aufwendig, dass jedes Stück durch bis zu 31 Paar Hände geht, bevor es in unserem Lager in Karlsbad für den Versand bereitsteht. An der Herstellung jedes Stücks der Aura-Trinkkollektion sind ebenfalls bis zu 25 Paar Hände beteiligt.

Die polierten Aura-Vasen fangen die Atmosphäre einer arktischen Nacht ein. Im Kristall fließt die Farbe von grünlichen Tönen im unteren Bereich sanft in tiefes Blau am oberen Rand über, wie das Licht des Polarlichts, das sich langsam über den dunklen nördlichen Himmel ausbreitet. Markante geschliffene Facetten erinnern an scharfkantige Eisstrukturen.

Für die Kollektion satinierter Vasen und Schalen entwickelte Moser eigens die neue Glasfarbe Karneol. Sie ist von dem gleichnamigen Edelstein und seinen warmen Orangetönen inspiriert.


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